Mentales loslassen für dein Wohlfühlgewicht

Mentales loslassen für dein Wohlfühlgewicht

Wer kennt es nicht? Die „Bikinifigur“ ruft und das „Speckröllchen“ mag einfach nicht weichen. Du hast schon alles mögliche probiert, sämtliche Diäten versucht diszipliniert durchzuhalten und doch verlierst du die Kilos nicht so leicht bzw. nicht nachhaltig.

 

Als Holistic Persönlichkeitscoach möchte ich, Miriam von BEST YOU, mit Dir einen ganzheitlichen Blick auf das Thema „Abnehmen“ und „Stoffwechsel“ werfen. Einige meiner Coaching-Klienten/-innen klagen über Gewichtsschwankungen oder darüber, dass Sie einfach nicht abnehmen können. Häufig finden wir den Schlüssel für den optimalen Stoffwechsel und die Fettverbrennung im Unterbewusstsein. Sobald ein unterbewusstes Thema, eine Angst oder Blockade gelöst wurde, darf auch das Fettpölsterchen weichen. Dann erlaubst du deinem Körper „es“ loszulassen.

In meinem Beitrag möchte ich mehrere Aspekte aufgreifen:

  • Was hat Abnehmen mit Balance zu tun?
  • Was bedeutet es, tiefsitzende Themen, Glaubenssätze oder Ängste loszulassen?
  • Welche Fragen kann ich mir hierzu stellen?

Stellen wir uns eine Waage vor. Wenn auf einer Seite mehr, als auf der anderen liegt, besteht keine Ausgeglichenheit mehr. So ist es auch bei uns persönlich. Nehmen wir mehr Essen zu uns, als wir verstoffwechseln, nehmen wir zu. Das gilt aber auch mental.

Deshalb darfst du dir folgende Fragen stellen, um dauerhaft abnehmen zu können. Wann isst du tatsächlich mehr, als du an Energieressourcen im Alltag verbrauchst? Wo nimmst du mehr Informationen auf, als du gedanklich / mental verarbeiten kannst? Welche Verantwortung übernimmst du, die vielleicht gar nicht zu dir gehört bzw. wo du gar keine Entscheidung treffen kannst? Wann versuchst du „Gott und der Welt“ zu dienen und verlierst dabei dich selbst und dein eigenes Wohl?

 

Wir dürfen lernen loszulassen. Was hat sich über die Jahre durch vergangene Erfahrungen und Erlebnisse in uns angesammelt? Was tragen wir an zusätzlichem Gewicht mit dir herum? Häufig geht es um Schuldgefühle, Groll gegen eine Person, vergangene schmerzhafte Erlebnisse, die ein dauerhaftes Gedankenkarussell in uns auslösen, Negativität oder gar tiefsitzende Ängste. Was hat sich angestaut? Manches ist uns nicht bewusst – wir sind es sozusagen nicht anders gewohnt.

Was aber klar ist – es löst Stress in uns aus, der sich unterbewusst auf unseren Körper auswirkt. Was passiert in unserem Körper, wenn wir in Stress geraten? Einfach erklärt, stellt unser System den Schalter auf „Kampf-Flucht-Modus“, um schnell aus einer Gefahrensituation gelangen zu können. Dafür aktiviert unser Körper den sogenannten Sympathikus, wodurch u.a. die Darmbewegung vermindert wird. Der Körper fokussiert erst im Entspannungszustand (aktiver Parasympathikus) den persönlichen Stoffwechsel.

 

Wenn unser System also dauerhaft unter „unterbewusstem Stress“ steht, legt der Körper die zur Stressbewältigung (eigentlich Kampf oder Flucht) bereitgestellte Energie, da wir sie nicht durch übermäßige Bewegung verbrauchen, in unseren Fettdepots ab.

Nun stellt sich natürlich die Frage: „Wie finde ich meine unterbewussten Stressoren?“

Der erste Schritt ist immer das Wahrnehmen. Fange an zu reflektieren und stelle dir die folgenden Fragen:

Wo bin ich im Widerstand?

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Wann bin ich gegen das Leben, wie es ist?

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Welche Situation kann ich nicht annehmen?

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Wem kann ich nicht vergeben? Vergebe ich mir selbst auch an mancher Stelle nicht?

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Diesen Widerstand tragen wir stets mit uns herum und er lastet auf uns. Fange also an Selbstreflexion zu betreiben. Hier gilt die Regel: Bemerken, Bremsen, Bessermachen.

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