Probiotika - Kompendium

Probiotika Kompendium

1. Einleitung Probiotika

Der Darm ist das Triebwerk unserer Gesundheit und seine Funktionen gehen weit über die Nahrungsverdauung hinaus. Läuft es dort also nicht so ganz rund, verliert unser gesamter Körper an Kraft und das beeinflusst die Prozesse von Kopf bis Fuß, von der physischen bis hin zur psychischen Ebene. Aufgrund unseres modernen Lebensstils, können wir uns vor industriell gefertigten Lebensmitteln und toxischen Umwelteinflüssen nur bedingt schützen. Denn all diese Einflüsse, wirken sich direkt auf unseren Darm aus und dies zieht unseren allgemeinen Gesundheitszustand gleichermaßen in Mitleidenschaft. Dies kann sich auf direktem Wege als klassische Verdauungsprobleme wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Verstopfungen äußern, aber genauso durch schlechte Haut, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme. Das Darmmikrobiom, die Zusammensetzung der “guten” und “schlechten” Bakterien die sich an der Darmwand ansiedeln, spielen dabei eine wichtige Rolle. Es kann als die Zentrale unseres Immunsystems betrachtet werden und schützt uns vor vielen Erkrankungen. Eine gesunde Darmflora schützt die Darmschleimhäute, trägt zur verbesserten Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen bei und ist verantwortlich für die Produktion essentieller Substanzen, die wir nicht durch unsere Nahrung aufnehmen können. Doch so viele Funktionen unsere Darmflora auch hat, ist sie bedauerlicherweise auch in hohem Maße anfällig. Denn sie funktioniert nur durch ein reibungsloses Zusammenspiel der unterschiedlichen Organismen und nur in der perfekten Symbiose mit dem Wirt - unserem Körper. Die Darmflora gerät durch unterschiedliche Einflüsse schnell in ein Ungleichgewicht, eine Dysbiose. Dem können wir jedoch mit den richtigen Gewohnheiten und Hilfsmitteln entgegenwirken. Probiotika können diese Aufgabe hervorragend übernehmen, denn sie tragen effektiv dazu bei, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen und sie mit der regelmäßigen Einnahme schlussendlich in diesem Gleichgewicht zu halten. Dabei ist es enorm wichtig, genau auf die Qualität der Probiotika zu achten, sie richtig einzunehmen und sich unterstützend gesund zu ernähren. Mehr zu den Themen Darm, Darmflora und die entscheidende Rolle von Probiotika, erfährst du hier.

2. Was sind Probiotika?

Nach der Definition der WHO sind Probiotika lebende Mikroorganismen, die dem Menschen einen gesundheitlichen Vorteil bringen, wenn sie in ausreichender Menge aufgenommen werden.
Wie kommen Probiotika zu ihrem Namen? “Pro bios” übersetzt aus dem lateinischen bedeutet “für das Leben”, was auch ziemlich genau ihrer Funktion entspricht. Probiotika dürfen nur als solche bezeichnet werden, wenn sie folgende vier Kriterien erfüllen:

  • Eine nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung für den Konsumenten
  • Die Produktion von Milchsäure und anderen Substanzen mit bakteriostatischer oder bakterizider Wirkung
  • Sie müssen die Magenpassage überleben und im Darm vermehrungsfähig sein
  • Es muss ein Nachweis von genetischer Stabilität vorliegen, um krankmachende Mutationen ausschließen zu können


Probiotika gehören nicht erst seit kurzem, sondern tatsächlich schon seit geraumer Zeit in Form von fermentierten Lebensmitteln zur Ernährung des Menschen. Heute erhält man sie auch frei verkäuflich in Form von Nahrungsergänzungsmitteln in Apotheken, online oder in Lebensmittelgeschäften.
Probiotika haben die Fähigkeit, Krankheitserreger auf gleich mehrere Arten anzugreifen. Indem sie Darmwände besiedeln, verhindern sie, dass krankmachende Bakterien und Gifte über die Darmwand in den Körper gelangen.
Diese krankmachenden Bakterien können von einigen probiotischen Mikroorganismen dank antimikrobiellen Wirkung auch direkt getötet werden. Das geschieht indem ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen wird, wobei sie Kohlenhydrate in kurzkettige Fettsäuren umwandeln. Probiotika sind also die guten Bakterien, die den Darm besiedeln und die dafür sorgen, dass die Darmflora gesund bleibt. Ist deine Darmflora intakt, gelingt es deinem Körper besser, Nährstoffe wie Vitamine oder Enzyme aus Lebensmitteln aufzunehmen. Parallel dazu wird dein Immunsystem durch die probiotischen Bakterien gestärkt.
Dabei ist wichtig zu wissen, dass Probiotika bei jedem Menschen eine individuelle Wirkung haben können und es auch Menschen gibt, bei denen Probiotika gar nicht wirken. Woran das liegt? Ob sich die guten Bakterien im Darm ansiedeln, ist abhängig vom ursprünglichen Zustand des jeweiligen Mikrobioms und spezifischen Genexpressionsmustern im Magendarmtrakt. In jedem Fall gilt aber, dass Probiotika regelmäßig zugeführt werden müssen, um eine aktive Wirkung zu erzielen, denn diese Bakterien siedeln sich nicht im Darm an, sondern durchwandern ihn nur.
Die bekanntesten Vertreter der Probiotika sind die Laktobazillen (Milchsäurebakterien), Bifidobakterien und Enterokokken.

Quellen:
https://www.supplementbibel.de/probiotikum-test/
https://www.omni-biotic.com/at/darmgesundheit/probiotika-und-praebiotika/
https://www.darmflora-ratgeber.de/probiotika.html

3. Was sind Präbiotika?

Präbiotika, auch Prebiotika genannt, sind Bestandteile von Lebensmitteln, die nicht verdaulich sind. Es handelt sich also um keine lebenden Organismen, sondern um Ballaststoffe. Sie regen die Aktivität von diversen Bakterienarten im Darm an und können die Darmflora dadurch positiv beeinflussen. Die meisten Präbiotika sind in Kohlenhydraten enthalten. Beispiele hierfür sind Frukto-, Galakto- und Sojaoligosaccharide. Das bekannteste Präbiotikum ist jedoch Inulin.

Präbiotika dienen als Nahrungsmittel für die im Darm befindlichen Bakterien. Gerade Bifidobakterien und Laktobazillen profitieren davon (erfahre später mehr über die einzelnen Bakterienstämme!). Die Darmbakterien sind dafür zuständig, Oligosaccharide in kurzkettige Fettsäuren umzuwandeln. Dadurch sinkt der pH-Wert des Darms und die Umgebung wird sauer. Das Gute an Präbiotika ist, dass sie den Dünndarm weitestgehend unverdaut durchreisen, das bedeutet, dass sie den guten Bakterien im Dickdarm als Nahrungsquelle dienen können. Ist die Darmflora im Gleichgewicht, können krankmachende Bakterien sich schlechter verbreiten. Außerdem bessert sich die Verdauung - Darmträgheit und Verstopfung kann vermieden werden. Bei Präbiotika handelt es sich um Ballaststoffe. Das bedeutet, dass noch weitere positive Eigenschaften hinzukommen wie zum Beispiel eine verbesserte Aufnahme und Verwertung von Kalzium, sinkende Blutzuckerwerte und ein sinkendes Darmkrebsrisiko.

Quelle:
https://www.medikamente-per-klick.de/apotheke/ernaehrungslexikon/praebiotika/

4. Was sind Synbiotika?

Die Mischung machts! Probiotika alleine bringen schon sehr viele gesundheitliche Vorteile mit sich, wenn wir sie im richtigen Maß - also genügend davon - zu uns nehmen. Den besten Effekt erhält man jedoch, wenn man ein Probiotikum mit einem Präbiotikum kombiniert. Daraus ergibt sich dann ein Synbiotikum (lat. syn = zusammen, gemeinsam). Wie es das Wort schon impliziert, hat ein Synbiotikum deutlich bessere Effekte auf unseren Darm, als ein Probiotikum oder Präbiotikum jeweils einzeln.

5. Was ist in den Dailybacs enthalten?

5.1 Probiotika

Wenn Probiotika in ausreichender Menge in unseren Darm gelangen, ist das mit vielen gesundheitlichen Vorteilen verbunden. Den ersten Kontakt mit probiotischen Bakterienstämmen haben wir zum Glück schon bei unserer Geburt. Wäre dem nicht so, hätten wir schon als Kind immense gesundheitliche Probleme. Bei einer normalen Geburt geschieht dies durch die Vaginalflora der Mutter, bei einem Kaiserschnitt dann spätestens durch Gabe der Muttermilch. Probiotika haben nicht nur für Kinder überlebenswichtige Funktionen, sondern sie sind auch für die Gesundheit im Erwachsenenalter eine fundamentale Unterstützung.

Nochmal ganz einfach:
  • Probiotika sind vermehrungsfähige Bakterienkulturen.
  • Präbiotika sind Lebensmittelbestandteile, die die Aktivität von Verdauungsbakterien im Darm gezielt anregen.
  • Das Präbiotikum dient also als Nahrungsquelle für die Probiotika!

In unseren Dailybacs sind 11 verschiedene Bakterienstämme enthalten. In einer Kapsel befinden sich 60 000 000 000 (60 Mrd.) koloniebildende Einheiten (KBEs) - die Dailybacs sind also hochdosierte Synbiotika.

Hier sind die wichtigsten Bakterienstämme kurz erklärt:
Bifidobakterien im Allgemeinen machen mehr als 80% der Mikroorganismen in deinem Darm aus - sie sind damit die probiotischen Bakterien, die am häufigsten im menschlichen Körper vorkommen. Bifidobakterien sind Milchsäurebakterien, die normalerweise im Darm und in der Vagina leben, aber zusätzlich durch die Einnahme probiotischer Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel in den Körper aufgenommen werden können. Sobald sie im Darm angekommen sind, ist es ihre Hauptaufgabe im Körper, Nahrungsmittel abzubauen und den Körper dabei zu unterstützen, Nährstoffe aufzunehmen. Des weiteren können sie dazu beitragen, dass krankheitserregende Bakterien nicht durch die Darmwand in den Organismus eindringen können. Dadurch unterstützen sie gleichzeitig auch das Immunsystem. Bifidobakterien sind echte Alleskönner, wenn es darum geht schädliche Bakterien im Gastrointestinaltrakt oder auch in den Harnwegen abzutöten.

Bifidobacterium infantis

Das Bifidobacterium infantis ist eines der häufigsten Mikroorganismen im Körper von Säuglingen, die mit Muttermilch gestillt wurden. Das liegt daran, dass dieses Bakterium vor allem über die Muttermilch an das Neugeborene weitergegeben wird. Wie andere Bifidobakterien auch, produziert das Bifidobacterium infantis kurzkettige Fettsäuren im Darm. Dazu gehört auch Essigsäure, die eine tragende Rolle bei der Ernährung der Zellen der Darmschleimhaut spielt. Essigsäure hat noch einen weiteren sehr wichtigen Vorteil - sie hilft dem Körper dabei, eindringende Krankheitserreger wie verschiedene Pilze oder Hefen abzuwehren. Das schützt den Körper vor diversen Krankheiten und Infektionen. Zudem ist Essigsäure gerade für Babys besonders wichtig, da sie hier als große Energiequelle dient. Das klingt jetzt vielleicht so, als wäre das Bifidobacterium infantis nur wichtig für Babys. Dem ist aber nicht so - denn dieser Bakterienstamm unterstützt nachgewiesenermaßen auch Erwachsene bei der Verdauung und der allgemeinen Darmfunktion. Studien zeigen, dass diese Bakterien gegen Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Blähungen helfen können. Außerdem können sie dabei helfen, die Symptome des Reizdarmsyndroms zu lindern.
Lactobacilli im Allgemeinen sind Bakterien, die Laktase produzieren. Sie kommen nicht nur im menschlichen Darm, sondern auch auf der Haut und bei Frauen auch in der Vagina vor. Sie sorgen für eine normale Darmfunktion, haben dabei sehr positive Effekte auf die Darmschleimhaut und schützen den Körper vor Infektionskrankheiten. Laktobazillen haben einen entscheidenden Vorteil - sie können problemlos unter sauren und basischen Bedingungen im menschlichen Körper leben. Wurden sie in den Organismus aufgenommen, setzen sie sich an der Darmwand fest und besiedeln diese - das hat langfristige positive Auswirkungen auf die Darm- und die allgemeine Gesundheit. In der Medizin wird dieses Bakterium meist bei Magen-Darm-Beschwerden, Vaginalinfekten, Blasenentzündungen sowie allergischen Erkrankungen eingesetzt. Laktobazillen sind wirklich wichtige Helfer für den Körper und ganz besonders für den Darm, denn sie haben antimikrobielle, antivirale, immunmodulierende und immunstimulierende Eigenschaften. Außerdem wirken sie entzündungshemmend, verdauungsfördernd und helfen gegen Durchfall. Wurden die Laktobazillen in den Organismus aufgenommen, haben sie die positive Eigenschaft, die Zusammensetzung der Darmflora zu normalisieren. Also diese wieder in Balance zu bringen und damit ihre normale Funktion wiederherzustellen. Gleichzeitig wirken sie sich positiv auf die Darmschleimhaut aus, stärken die gastro-intestinale Barrierefunktion und regen die Schleimbildung im Darm an. Zudem bringen sie den Darm dazu, sich mehr zu bewegen. Damit wirken sie Verstopfungen entgegen, unterstützen das Immunsystem und hemmen gleichzeitig das Wachstum krankheitserregender Mikroorganismen und Viren.

Lactobacillus rhamnosus

Das Lactobacillus rhamnosus wird auch Lactobacillus GG genannt, was daher kommt, dass seine Entdecker Sherwood Gorbach und Barry Golding heißen. Dieses Bakterium gehört zur Gattung der Milchsäurebakterien. Durch seine wichtige Fähigkeit, Milchzucker in Milchsäure zu vergären, führt es zu einer Ansäuerung der gesamten Umgebung. Lactobacillus GG kommt hauptsächlich im Magen-, Darm-, Harn- und Genitaltrakt des Menschen vor. Dieses Bakterium ist aber nicht wie andere Bakterien ständig in unserem Körper vorhanden. Studien zeigen, dass es nur zeitweise in den Verdauungsorganen von gesunden Menschen nachgewiesen werden konnte. Bakterien des Stamms Lactobacillus rhamnosus haben viele sehr positive Einflüsse auf den Organismus, dazu gehört die Herstellung antimikrobiell wirksamer Substanzen, welche gegen schädliche Keime, wie beispielsweise Salmonellen ankämpfen. Sie begünstigen zudem die Zusammensetzung der Bakterienflora im Darm, dem Mund und dem Genitaltrakt. Außerdem haben sie entzündungshemmende Eigenschaften und können das Immunsystem dadurch positiv beeinflussen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass sie die Barrierefunktion des Darms stärken und gleichzeitig die Schleimhäute im Organismus schützen. Lactobacillus GG hat sehr positive Auswirkungen auf die Zusammensetzung der menschlichen Darmflora und kann dadurch einem Ungleichgewicht zwischen nützlichen und krankheitserregenden Bakterien im Darm entgegenwirken. Falls die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann das zu Funktionsstörungen der Verdauung, zu Infektionen im Verdauungssystem oder auch zu Übergewicht führen.

Lactobacillus plantarum

Anders als das Lactobacillus rhamnosus ist das Lactobacillus plantarum ständig im Organismus vorhanden. Es kommt im Magen-Darmtrakt und im Speichel gesunder Menschen vor. Wie der Name es schon vermuten lässt, gehört auch das Lactobacillus plantarum zur Familie der Milchsäurebakterien, besitzt dabei aber eines der größten Genome seiner Gattung. Genau wie auch andere Arten von Milchsäurebakterien hat dieser Bakterienstamm einige positive Effekte auf den Organismus und damit die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden. Hierzu gehört wiederum die Herstellung antimikrobiell wirksamer Substanzen, welche gegen schädliche Keime und Viren ankämpfen. Außerdem haben sie entzündungshemmende Eigenschaften, beeinflussen das Immunsystem positiv, verbessern die Barrierefunktion des Schleimhäute und haben dadurch einen günstigen Einfluss auf die Bakterienflora im Darm. Zudem sind sie durch die Produktion von Milchsäure für die Ansäuerung ihrer Umgebung zuständig und können dabei auch Gallensäure abbauen. Das Lactobacillus plantarum ist normalerweise im Magen-Darmtrakt gesunder Menschen angesiedelt und hat die Hauptaufgabe, die Zusammensetzung der Darmflora positiv zu beeinflussen. Das bedeutet, dass das Lactobacillus plantarum einem Ungleichgewicht von schlechten und guten Bakterien entgegenwirken kann. Aus medizinischer Sicht wirkt das Lactobacillus plantarum positiv aus bei der Behandlung von Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht, Reizdarmsyndrom, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und psychischen Erkrankungen.

5.2 Präbiotika und Pflanzenextrakte

Diverse Studien zeigen, dass die Besiedlung des Darms durch eine Kombination von Probiotika und bestimmten anderen Biomolekülen effizienter stattfindet. Diese Biomoleküle dienen unter anderem als Nahrungsquelle für die im Darm angesiedelten Probiotika. Durch die Kombination von Pro- und Präbiotika können sich die Bakterienkulturen besser in das Darmmikrobiom integrieren. Die Kombination wird Synbiotika genannt.

Als natürliche Quelle für Präbiotika dienen in den Dailybacs Extrakte aus der Chicoréewurzel (Cichorium intybus) und dem Granatapfel (Punica granatum). Eines des bekanntesten und am besten erforschten präbiotischen Substanzen ist Inulin. Gerade die Chicoréewurzel ist eine ausgezeichnete Quelle für Inulin. Diese Substanz hat die positive Eigenschaft, die Aktivität von Bifidobakterien im Darm zu stimulieren. Außerdem ist die Chicoréewurzel reich an Polyphenolen, einer Gruppe von Verbindungen, die für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt sind.
Auch Granatapfel (Punica granatum) ist eine sehr gute Quelle für Polyphenole. Zudem wurde das allseits bekannte Superfood schon im alten Indien zur Behandlung von Durchfall, Parasiten und vielen anderen Erkrankungen verwendet.

5.3 Vitamine & Mineralien

Um genau auf die Bedürfnisse von Frauen- und Männerkörpern eingehen zu können werden die Dailybacs mit einer Reihe von speziell ausgewählten Mineralstoffen und Vitaminen angereichert.

Im folgenden Teil erfährst du genauer welche Vitamine und Mineralien in beiden Dailybacs vorhanden sind:

Zink: Zink ist ein Spurenelement, genau genommen das zweithäufigste Spurenelement des Körpers und wird dabei für eine ganze Menge von Körperfunktionen benötigt. Zink ist vor allem in tierischen Nahrungsmitteln enthalten. Das bedeutet, dass gerade Vegetarier und Veganer ein erhöhtes Risiko haben, nicht genug dieses Spurenelementes aufzunehmen.
Hier findest du nun eine kurze Zusammenfassung aller nützlichen Funktionen von Zink: Zink kann zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion beitragen. Außerdem trägt Zink zu einer normalen kognitiven Funktion, einer normalen DNA- Synthese und einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Auch kann es sich positiv auf die Erhaltung normaler Nägel, Haut und Sehkraft auswirken.

Vitamin C: In der Tierwelt gibt es einige Lebewesen, die dieses Vitamin selbst herstellen können. Leider hat der Mensch diese Eigenschaft nicht entwickelt. Deshalb ist es umso wichtiger, genügend Vitamin C aufzunehmen, denn dies hat weitreichende gesundheitsfördernde Eigenschaften auf den menschlichen Organismus. Es wirkt Müdigkeit und Ermüdung entgegen und trägt während und nach intensiver körperlicher Betätigung zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Es unterstützt den Körper bei einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen und der Zähne. Außerdem trägt es zu einer normalen Funktion des Nervensystems, der normalen psychischen Funktion und einem normalen Energiestoffwechsel bei. Des Weiteren trägt es dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Vitamin D: Wusstest du, dass ein Großteil des Vitamin D´s von deinem Körper unter Sonneneinstrahlung selbst hergestellt wird? Ein anderer, aber viel geringerer Teil wird über die Nahrung aufgenommen. Leider reicht die Bildung des Vitamins durch die Sonneneinstrahlung in vielen Teilen der Welt nicht aus. Gerade in Deutschland ist Vitamin D-Mangel deshalb sehr verbreitet. Das bedeutet, dass in sonnenarmen Regionen mehr Vitamin D über die Nahrung aufgenommen werden muss, um den Körper ausreichend damit zu versorgen. Das ist sehr wichtig, denn das Vitamin hat weitreichende positive Effekte auf den menschlichen Körper. Es trägt nämlich zur Erhaltung normaler Knochen, einem normalen Kalziumspiegel im Blut und der Erhaltung der normalen Muskelfunktion bei. Außerdem trägt es zu der Erhaltung normaler Zähne, der normalen Funktion des Immunsystems und der Zellteilung bei.

Biotin: Biotin, auch Vitamin B7 genannt, ist ein Kofaktor für eine Vielzahl der Enzyme des menschlichen Körpers. Das heißt, es handelt sich um eine Substanz, die zusätzlich zu Enzymen vorhanden sein muss, um eine chemische Reaktion katalysieren zu können. Auch Biotin hat einige für den Körper vorteilhafte Eigenschaften. Es trägt nämlich zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion des Nervensystems und einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei. Außerdem trägt es zu einer normalen psychischen Funktion und der Erhaltung normaler Haare, Haut und Schleimhäute bei.

Dailybacs Frauen

In den Dailybacs Frauen sind zusätzlich zu den oben genannten Bestandteilen noch Folat und Eisen enthalten, um den weiblichen Körper bei seiner täglichen Arbeit zu unterstützen und wichtige Bedürfnisse des Organismus zu decken.

Eisen: Eisenmangel ist weltweit die weitverbreitetste Mangelerkrankung. Schätzungsweise zwei Milliarden Menschen leiden an diesem Mangel. Es ist wichtig zu wissen, dass Frauen fünfmal mehr von dieser Erkrankung betroffen sind, da sie durch ihre monatliche Regelblutung regelmäßig vermehrt Eisen verlieren. Jedoch ist es für den menschlichen Körper sehr wichtig genügend Eisenvorräte zu haben, denn Eisen trägt zur normalen Bildung von Blutkörperchen bei. Ein Eisenmangel kann zudem zu Blutarmut (Eisenmangelanämie) führen. Gerade Vegetarier haben ein höheres Risiko eines Eisenmangels, da diese Substanz meist in tierischen Produkten vorhanden ist, zum Beispiel rotem Fleisch. Eisen trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei, trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei, ist für die normale Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin wichtig, unterstützt den normalen Sauerstofftransport im Körper und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Folat: Auch der Folsäuremangel ist eine der häufigsten Mangelerkrankungen der Welt. Folat ist im Organismus für die Zellteilung verantwortlich. Ist zu wenig Folat im Körper enthalten, kann dies wiederum zu einer Anämie, also einer Blutarmut führen. Gerade in der Schwangerschaft ist Folat sehr wichtig, da es zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft beiträgt. Deshalb kann es hier für schwangere Frauen oder für Frauen, die schwanger werden wollen, positive Auswirkungen haben.
Folat trägt also zur normalen Blutbildung, zur normalen psychischen Funktion, zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zu einer Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Dailybacs Männer

Um auf die Bedürfnisse eines Männerkörpers eingehen zu können, wurde unseren Dailybacs für Männer zusätzlich Selen beigefügt. Wofür Selen gut ist und welche gesundheitlichen Vorteile es mit sich bringt, erfährst du jetzt:

Selen: Selen ist gerade für Männer sehr wichtig, denn es trägt zur normalen Spermienbildung bei. Außerdem trägt es zur Erhaltung normaler Haut, Haare und einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Zusätzlich trägt es dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

 

6. Einnahmeformen von Probiotika

Aktuell sind drei Formen der Einnahme besonders beliebt. Zum einen gibt es Probiotika in Kapselform in verschiedenen Größen. Außerdem werden Probiotika in Pulverform und als Tabletten angeboten. Probiotika in flüssiger Form sind noch nicht so weit verbreitet. Welche Form die passende für einen ist, muss jeder selbst entscheiden. Wir haben im folgenden Text für dich aufgelistet, welche Form welche Vor- und Nachteile bietet.

Kapseln

Probiotika in Kapseln, wie wir sie auch bei den Dailybacs verwenden, bietet gleich mehrere Vorteile:
  1. Zunächst einmal bildet sie eine zuverlässige magensaftresistente Hülle, die garantiert, dass möglichst viele Bakterien lebend in den Darm gelangen. Die Magensäure kann so die Bakterien nicht zu sehr angreifen und sie werden somit nicht zerstört. Deshalb wird der Kapsel die größte Effizienz und der meiste Erfolg zugesprochen.
  2. Die Kapsel sorgt dafür, dass die Bakterien vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt werden.
  3. Dank der Kapsel muss der Nutzer nicht jeden Tag seine Ration abwiegen, die Tagesdosierung ist praktischerweise schon korrekt abgemessen und bereit für die Einnahme.
  4. Außerdem sind die Kapseln leicht zu transportieren. Egal ob man morgens in Eile, unterwegs oder auf Reisen ist.



Ein Nachteil entsteht für diejenigen, die sich mit dem Schlucken größerer Kapseln schwer tun. Abhilfe kann geschaffen werden, indem man diese öffnet und den Inhalt einfach ohne die Hülle schluckt. Mybacs empfiehlt hier, das Synbiotikum beispielsweise in einen Joghurt zu geben und ganz einfach zu löffeln. Alternativ kann man auf Minikapseln umsteigen.

Sofern du viel auf Reisen oder generell unterwegs bist, solltest du darauf achten welche Art von Probiotika in Kapselform du wählst. Denn hier gilt es zwei Formen zu unterscheiden: Es gibt Präparate, die eine Kühlung erfordern und solche, die man auch ohne Kühlung aufbewahren kann. Kannst du diese konstante Kühlung nicht gewährleisten, eben weil du viel unterwegs bist, solltest du dich lieber für die andere Form von probiotischen Kapseln entscheiden. Diese können dank neuer Herstellungsverfahren nämlich auch deutlich feuchtigkeits- und temperaturresistenter produziert werden, sodass die Kühlung nicht mehr erforderlich ist. Eine Methode, mit der auch die Dailybacs hergestellt werden, ist die Gefriertrocknung. In Kombination mit einer gut verschlossenen Packung, wie einem Glastiegel, oder einem Blister brauchen die Probiotika so keine Kühlung mehr und können problemlos bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.

Pulver

Pulver bietet denjenigen einen Vorteil, die die individuelle Dosierung bevorzugen. Probiotische Pulverpräparate eignen sich in dieser Hinsicht auch für Probiotika-Einsteiger, die noch keine Erfahrung mit der Wirkung auf ihren Darm haben und sich erst einmal herantasten möchten. So kann man die Dosis am Anfang gering halten und dann steigern. Wichtig dabei ist, dass das probiotische Pulver meist mit Präbiotika und/oder Zucker angereichert wird. Diese brauchen die Probiotika, wie bereits oben erwähnt als Nahrung. Ist das Pulverpräparat nicht magensaftresistent, ist dieser Zusatz sogar notwendig, da so die Überlebenschancen der probiotischen Bakterien bei Verdauung erhöht werden. Darüber hinaus bietet Pulver den Menschen eine Alternative zur Kapsel, die sich schwer mit Schlucken größerer Tabletten tun, da man es zu verschiedenen anderen Lebensmitteln mischen kann.
Gegen ein Pulver spricht, dass die Bakterien nicht geschützt im Darm ankommen, sondern schon vorher im Magen von Säuren angegriffen werden können. Daher findet man bei der Pulverform oft eine höhere Dosierung, die letztendlich jedoch in dieser Dosis nicht gesichert im Darm ankommen.
Ein weiterer Nachteil eines Pulvers liegt darin, dass es unter Umständen aufwendig ist, sich jeden Tag die richtige Dosis abzumessen. Je nach Produkt und Eigenwahrnehmung kann es ebenfalls zu einem unangenehmen Geschmack im Mund kommen. Außerdem gibt es probiotische Pulver, die unter Umständen nur in Kombination mit Sauermilchprodukten einen Effekt haben. Das ist gerade für Menschen mit einer Laktose-Intoleranz von Nachteil.

Tabletten

Ein Vorteil der Tabletten sind die geringen Kosten. Sie sind darüber hinaus relativ lange haltbar, viele der angebotenen Tablettenpräparate brauchen nicht gekühlt werden und können, wie die Kapseln, leicht transportiert werden.
Jedoch sind sie oftmals auch probiotische Präparate mit einer geringeren Wirkung. Woran liegt das? Probiotika eignen sich schon in ihrer Zusammensetzung nicht unbedingt für eine Komprimierung. Damit man den maximalen Effekt erreicht, muss man beachten, dass die probiotischen Mikroorganismen bei ihrer Ankunft im Darm noch lebendig sein sollten. Um Probiotika jedoch in Tablettenform zu bringen, werden diese zusammen gepresst. Dabei wird es schwierig die Bakterien lebendig zu erhalten. Darüber hinaus werden die Inhaltsstoffe oftmals noch verdichtet, also mit Füllstoffen angereichert. Anschließend wird die Tablettenoberfläche für eine erleichterte Einnahme mit Gleitmitteln wie Kieselerde beschichtet. Sind die Tabletten farbig, wird bei der Beschichtung auch Farbstoff eingesetzt. Durch die Kombination aus vielen verschiedenen Zusätzen erleben viele Menschen Verdauungsprobleme. Man sollte sich also vorher über die genauen zusätzlichen Bestandteile des Präparats informieren.

Flüssigkeit

Dies ist die am seltensten vorkommende Form von probiotischen Präparaten. Dafür gibt es eine große Varietät an unterschiedlichen Produkten. Probiotische Getränke in Form von beispielsweise Kefir-Wasser oder probiotischen Säften findet man immer öfter in Reformhäusern oder Supermärkten.
Ein großer Vorteil liegt in der einfachen Einnahme, was besonders für sehr junge Kleinkinder, Kinder und ältere Menschen eine große Erleichterung darstellt. Viele Experten geben an, dass flüssige Probiotika die frischesten sind und damit eine gute Basis für gute Bakterien bilden.
Gleichzeitig sind sie aber auch sehr anfällig für Temperaturschwankungen und haben einen stärkeren Eigengeschmack. Deshalb werden probiotische Getränke, um den Geschmack zu überdecken, oft mit Geschmacksverstärkern wie ungesunden Zuckern angereichtert.
Der Großteil der flüssigen Probiotikapräparate muss gekühlt gelagert werden, wodurch sich ein Nachteil für Menschen ergibt, die viel reisen, da sich der der Kühltransport schwierig gestalten kann. Zu beachten ist auch, dass probiotische Getränke teils schwierig mit Mahlzeiten zu kombinieren sind. Beispielsweise das Kefir-Wasser lässt sich schwer mit Haferflocken und mit Milch kombinieren.

Quellen:
https://www.supplementbibel.de/probiotikum-test/
https://www.welt.de/vergleich/gesundheit/probiotikum-test/
https://probioticscouncil.org/probiotics-in-liquid-form-vs-probiotics-in-a-pill/

7. Einnahme von Probiotika

7.1 Aufbau der Darmflora

Probiotika können eingesetzt werden, wenn es gilt eine geschwächte Darmflora wieder aufzubauen. Dieser liegt oft eine geringe Bakterienvielfalt im Darm zugrunde. Ist das der Fall, kann es zu Blähungen, Durchfall oder andere Verdauungsproblemen kommen. Ursachen sind häufig eine Antibiotika-Behandlung, chronisch entzündliche Darmerkrankungen oder das weit verbreitete Reizdarmsyndrom.

Quelle:
https://www.darmflora-ratgeber.de/probiotika.html

7.2 Nach der Einnahme von Antibiotika

Bei Antibiotika handelt es sich um Medikamente, die zur Behandlung bakterieller Infekte eingesetzt werden. Diese Arzneimittel haben, wie der Name schon sagt, das Ziel, schädliche und krankmachende Bakterien abzutöten. Der Einsatz von Antibiotika ist dann notwendig, wenn schlechte Bakterien in den Körper eingedrungen sind und sich dort vermehren. Denn dort können sie zum einen Entzündungen auslösen und zum anderen die Organe schädigen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Antibiotika: Die einen töten die “schlechten” Bakterien direkt ab, die anderen verhindern nur, dass sie sich weiter vermehren.
So nützlich und wirksam diese Medikamente auch sein mögen, es gibt leider auch eine Liste an negativen Aspekten, die durch die Einnahme von Antibiotika hervorgerufen werden können.
Antibiotika greifen nämlich nicht nur “schlechte”, also krankmachende sondern auch nützliche, für die menschliche Gesundheit essentielle Darmbakterien an. Das kann dazu führen, dass die Darmflora nach der Einnahme aus dem Gleichgewicht gerät. Das heißt, dass die Einnahme von Antibiotika zu einer sogenannten Dysbakterie führen kann - einem krankhaften Bakterien- Ungleichgewicht. Wenn die Bakterien in deinem Darm im Ungleichgewicht sind, kann dies von allgemeinen Darmbeschwerden bis hin zur Ausbildung von Autoimmunerkrankungen, einem geschwächten Immunsystem, diversen Lebensmittelunverträglichkeiten, Übergewicht und selten sogar zu psychischen Störungen führen. Zudem haben Studien gezeigt, dass es mehr als sechs Monate dauern kann, bis sich die Darmflora nach der Einnahme von Antibiotika erholt.
Ein weiterer Nachteil dieser Arzneimittel ist es, dass die Einnahme zu einem gesundheitlichen Teufelskreis führen kann. Dieser beginnt mit der Schwächung des Immunsystems, welche das Auftreten von anderen Infekten und Pilzinfektionen begünstigt und daraufhin wieder medikamentös behandelt werden muss.
Daher ist es wichtig, mit der Einnahme von Antibiotika differenziert umzugehen. Es ist ratsam mit einem Arzt über die Einnahme zu sprechen und gegebenenfalls nach Alternativen zu suchen. Führt kein Weg an Antibiotika vorbei, ist es sinnvoll, sich mit der Wiederherstellung der eigenen Darmflora zu beschäftigen und sich darüber zu informieren, wie sie wieder in Balance gebracht werden kann. Hier kann die Einnahme von Probiotika helfen, da Darmbakterien eingenommen werden, welche sich dann in der Darmschleimhaut festsetzen, vermehren und die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen können.

Quellen:
https://biomes.world/de/wissenswertes/antibiotika/
https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/antibiotikabehandlung#
https://www.omni-biotic.com/at/blog/die-entdeckung-des-antibiotikums/

7.3 Chronisch entzündliche Darmkrankheiten - CED

Wenn sich der Darm erst einmal entzündet hat, sind Symptome wie anhaltender Durchfall, Bauchschmerzen und andauernde Kraftlosigkeit sehr wahrscheinlich. Die beiden wichtigsten Krankheitsbilder in der Kategorie der CED sind der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa.
Die beiden Krankheiten unterscheiden sich maßgeblich darin, welche Teile des Verdauungstraktes davon betroffen sind.
Der Morbus Crohn kann den gesamten Verdauungstrakt - vom Mund bis zum After - betreffen. Meist treten die Entzündungen jedoch im Darmbereich, vermehrt in den Endabschnitten des Dünndarms auf. Generell sind die entzündeten Abschnitte im Verdauungstrakt des Kranken meist nicht zusammenhängend. Die gesunden und erkrankten Teile des Darms wechseln sich quasi ab. Morbus Crohn führt dazu, dass an den Entzündungsherden alle Darmschichten befallen sind oder teilweise regelrecht zerstört werden. Dies kann zu Abszessen, also Eitereinschlüssen oder auch zu Fisteln (die Entzündung gräbt “Gänge” durch das umliegende Gewebe) führen. Außerdem kann es zu Stenosen, also narbigen Verengungen im Darm kommen. Studien belegen, dass die Erkrankungsursache von Morbus Crohn eine starke genetische Komponente hat. Jedoch spielen auch andere Einflüsse auf den Organismus wie Körperhygiene, die Ernährungsweise und die Psyche eine wichtige Rolle.
Colitis ulcerosa heißt übersetzt Dickdarmentzündung mit Geschwüren. Diese Krankheit unterscheidet sich von Morbus Crohn dadurch, dass sich die Entzündung auf den Dickdarm beschränkt. Jedoch ist der Darm dann kontinuierlich, das heißt ohne entzündungsfreie Abschnitte dazwischen wie beim Morbus Crohn, befallen. Die Entzündung breitet sich von aboral nach oral aus, beginnt also im Enddarm (Rektum). Bei der Colitis ulcerosa ist ausschließlich die Schleimhaut und die oberste Schicht des Darms von der Entzündungen betroffen.

Bei beiden Krankheiten ist grundsätzlich die natürliche Barrierefunktion des Darms gestört. Diese ist dafür verantwortlich, krankheitserregende, schädliche Bakterien oder andere “Eindringlinge” vom Eindringen in die Darmschleimhaut und damit in den Körper abzuhalten. Durch die beeinträchtigte Abwehrkraft des Darms bei den CEDs können Bakterien jedoch in den Körper gelangen, was automatisch zu einer Abwehrreaktion des Körpers - einer lokalen, sowie systemischen Entzündungsreaktion führt, welche im Laufe der Zeit chronisch werden kann. Dies kann auch zu Symptomen führen, die außerhalb des Darms auftreten. Dazu gehören Symptome wie Entzündungen in Gelenken, Bändern, Muskeln, Haut, Augen und der Leber. Durch eine lang anhaltende Erkrankung des Dickdarms erhöht sich zudem die Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs erheblich.

Die Diagnose und Differenzierung dieser beiden Krankheiten kann sehr schwierig sein, da die auftretenden Symptome sehr ähnlich sind. Wenn es dem Arzt nicht möglich ist, eine dieser Krankheiten eindeutig zu diagnostizieren, wird von einer Colitis indeterminata gesprochen. Das bezeichnet eine Entzündung des Dickdarms (“Colitis”), welche nicht eindeutig zuordenbar (“indeterminiert”) ist.

CED werden nach der Intensität der Entzündungen klassifiziert und entsprechend behandelt. Bei akuten CED-Schüben wird meist mit Medikamenten behandelt, welche die Entzündungen kurzfristig hemmen sollen. Das Hauptziel bei der Behandlung von CED-Erkrankten ist es, den Patienten ein möglichst symptomfreies Leben zu ermöglichen.
Neueste Studien zeigen, dass auch die Gabe von Probiotika, die Symptome dieser Krankheiten reduzieren können. Dies bezieht sich auf Therapieverfahren, bei denen versucht wird, die Zusammensetzung der Darmschleimhaut durch mikrobiologische Korrekturen zu beeinflussen.

Quellen:
http://www.gastroenterologie.usz.ch/fachwissen/morbus-crohn-colitits-ulcerosa/Seiten/default.aspx
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2004/daz-26-2004/uid-12167

7.4 Das Reizdarmsyndrom

Wie der Name schon sagt, ist auch das Reizdarmsyndrom eine Krankheit, die den Darm betrifft. Genauer gesagt handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms. Betroffene leiden unter Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall.
Die genauen Ursachen für das Auftreten des Reizdarmsyndroms sind noch unklar. Jedoch wurden Zusammenhänge mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen oder Stress festgestellt. Mittlerweile gehen Wissenschaftler davon aus, dass es nicht einen, sondern mehrere Typen des Reizdarmsyndroms gibt. Dafür spricht, dass inzwischen mehrere Reizdarm Unterarten identifiziert werden konnten, die sich hauptsächlich in den auftretenden Beschwerden unterscheiden. Außerdem wird vermutet, dass das Reizdarmsyndrom durch Wechselwirkungen des Gehirns, der Psyche und dem Bauch hervorgerufen werden kann. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse stehen das zentrale und das enterische Nervensystem über Nerven und Botenstoffe in engem Kontakt. Experten vermuten nun, dass das Darmnervensystem - auch Bauchhirn genannt - bei Personen, die am Reizdarmsyndrom erkrankt sind, überaktiv ist. Dies kann zum einen zu Beschwerden im Verdauungstrakt, zum anderen aber auch zu einer Beeinflussung der Psyche führen. Studien zeigen, dass das Reizdarmsyndrom häufig mit Depression, chronischem Stress, seelischen Traumata und Angststörungen einher geht. Grundsätzlich kann diese Krankheit jedoch nicht als psychisches Leiden bezeichnet werden.

Aber wodurch wird das Reizdarmsyndrom hervorgerufen?
  • Ernährung: Patienten, die unter einem gereizten Darm leiden, berichten häufig, dass sich bestimmte Lebensmittel negativ auf ihr Wohlergehen auswirken. Manchmal handelt es sich hierbei um sogenannte FODMAPS. Das sind bestimmte Kohlenhydrate und Zuckeralkohole, die in vielen verschiedenen Lebensmitteln vorkommen. Sehr verbreitet ist hierbei die Unverträglichkeit von bestimmten Zuckerarten wie Milchzucker oder Fruchtzucker. Auch Gluten, Klebereiweiße oder andere Inhaltsstoffe aus Weizen können Unverträglichkeiten hervorrufen.
  • Genetik: Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg haben festgestellt, dass Patienten, die am Reizdarmsyndrom erkrankt sind, häufig genetische Veränderungen aufweisen. Diese Veränderungen scheinen dazu zu führen, dass die Anzahl oder der Aufbau der Rezeptormoleküle in der Zellwand des Darms verändert ist. Dadurch wird die Weiterleitung der Reize im Darm gestört und es kommt zu einer Überreizung des Verdauungstraktes.
  • Darmflora: Studien zeigen auch, dass Reizdarmerkrankte im Vergleich zu gesunden Menschen eine veränderte Zusammensetzung der Darmflora haben. Hierbei können einerseits einige Bakterienstämme häufiger vorkommen als bei Gesunden. Andererseits haben Erkrankte meist weniger verschiedene Arten an Darmbakterien in sich. Des weiteren können Antibiotika, chronischer Stress und Magen-Darm-Infektionen zu einer Veränderung der Darmflora führen. Wurde die Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht, kann dies zu einer Reihe von gesundheitlichen Beeinträchtigungen für den Betroffenen führen.
  • Entzündungen: Gerade bei Reizdarmpatienten, die unter häufigem Durchfall leiden, kann eine chronische, unterschwellige Entzündung der Darmschleimhaut eine tragende Rolle für dieses unangenehme Symptom spielen.
  • Darmbewegungen: Ist der Darm gesund, bewegt er sich regelmäßig und rhythmisch um den Darminhalt kontinuierlich weiter zu bewegen und durch den Körper zu befördern. Ist der Darm jedoch gereizt, kann dies dazu führen, dass sich die Darmbewegungen verändern. Bewegt sich die Darmmuskulatur langsamer als üblich, kann dies zu Verstopfungen führen. Bewegt sie sich schneller, sind Durchfälle das Resultat. Krämpfe der Darmmuskulatur können wiederum starke Bauchschmerzen auslösen.


Können Probiotika zur Behandlung des Reizdarmsyndroms eingesetzt werden?
Schätzungsweise vier bis zehn Prozent aller Deutschen leiden unter wiederkehrendem Durchfall, Bauchkrämpfen, Verstopfungen oder Blähungen. Durch die nachwievor ungeklärte Ursache des Reizdarmsyndroms wird die Behandlung erschwert und ist oftmals nicht zufriedenstellend.
Denn: Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, leidet die Gesundheit automatisch. Studien konnten mittlerweile belegen, dass sich der Stuhl von gesunden Personen deutlich vom Stuhl erkrankter Personen unterscheidet. Dies lässt wiederum auf eine Störung des Darmmikrobioms schließen. Um die Darmflora wieder in Balance zu bringen, kann die Einnahme von Probiotika sehr wirksam sein. Diese führen zu einer Stärkung der Darmbarriere und stärken somit die Abwehrkräfte gegenüber krankmachenden Erregern. Sie hemmen ebenfalls das Wachstum schädlicher Keime und deren Ansiedlung in der Darmschleimhaut. Sie lindern zudem Entzündungen, können das Immunsystem stärken und Darmbewegungen anregen.

Quellen:
https://www.apotheken-umschau.de/Reizdarm
https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/reizdarm-kann-erblich-sein.html
https://www.apotheken-umschau.de/Reizdarm/Wie-Probiotika-gegen-Reizdarm-helfen-524697.html

8. Probiotische Lebensmittel

Generell gibt es circa 400 verschiedene probiotische Bakterienstämme. Dabei sind die bekanntesten und auch die wichtigsten die sogenannten Milchsäurebakterien. Diese sind säuretolerant und können sich dadurch im Darm einfach ansiedeln und weiterverbreiten.
Probiotische Lebensmittel haben eine ganze Menge an positiven Effekten auf den Körper. Sie unterstützen das Immunsystem, helfen bei Durchfallerkrankungen und Verdauungsbeschwerden, verbessern die Infektabwehr und können sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken. Damit diese Bakterien ihre volle Wirkung entfalten können, müssen sie kontinuierlich und in ausreichender Menge aufgenommen werden. Sobald die Einnahme über eine gewisse Zeit unterbrochen wird, entwickelt sich die Darmflora in ihren Normalzustand zurück.

Das sind die Top 10 der gesündesten probiotischen Lebensmittel:
  • Joghurt: Joghurt ist eine der besten Quellen für Probiotika. Hierbei wird die enthaltene Milch durch Milchsäurebakterien fermentiert. Dabei gilt, je frischer der Joghurt, desto höher ist der Anteil an Milchsäurebakterien, die lebend in den Darm gelangen können.
  • Kefir: Kefir wird aus Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch hergestellt. Anders als beim Joghurt sind darin aber nicht nur Milchsäurebakterien, sondern auch die sogenannte Kefirknolle enthalten. Dabei handelt es sich um einen Milchpilz, der Bakterien und verschiedene Hefen enthält. Durch diesen Pilz wird ein Teil des Milchzuckers in Milchsäure umgewandelt, der andere Teil wird zu Alkohol und Kohlensäure.
  • Sauerkraut: Durch das Zusetzen von Milchsäurebakterien zu Weiß- oder Spitzkohl wird die Fermentation hervorgerufen. Dadurch wird der Kohl leichter verdaulich und enthält viele lebende Bakterienkulturen, welche den Darm bei seiner täglichen Arbeit unterstützen.
  • Miso: Miso ist eine japanische Gewürzpaste, die meist aus Sojabohnen und Getreide (wie Reis oder Gerste) hergestellt wird. Durch die lange Reifezeit - teilweise sogar über ein Jahr - sorgen die Milchsäurebakterien dafür, dass die Paste gärt und so ihren typischen Geschmack bekommt. Miso enthält aber nicht nur eine Menge probiotischer Bakterien, sondern auch viele Proteine und Ballaststoffe, welche sich auch sehr positiv auf den Verdauungstrakt auswirken.
  • Saure Gurken: Saure Gurken werden in einer Mischung aus Wasser, verschiedenen Kräutern, Zucker und Salz angesetzt und durch die Milchsäuregärung haltbar. Auch dieses Nahrungsmittel zeichnet sich durch den hohen Anteil an Milchsäurebakterien aus und trägt dadurch zu einer intakten Verdauung und einem gesunden Immunsystem bei. Leider befinden sich nur in echten sauren Gurken Milchsäurebakterien - in den meisten Produkten, die man im Supermarkt kaufen kann, entsteht die Säure nicht durch Gärung sondern durch die Zugabe von Essig.
  • Kombucha: Kombucha ist ein Getränk, welches aus gezuckertem Kräuter- oder Schwarztee gewonnen wird. Durch die Zugabe des sogenannten Kombucha-Pilzes, fängt das Getränk an zu gären und bildet wiederum Milchsäure, Essigsäure, Kohlensäure und Alkohol. Die Teezubereitung hat positive Auswirkungen auf die Darmgesundheit und weist eine antibakterielle Wirkung auf.
  • Apfelessig: Apfelessig besteht aus Äpfeln, die zuerst zu Apfelwein und dann zu Essig gären, wodurch wiederum wichtige Milchsäurebakterien gebildet werden. Apfelessig ist aber nicht nur probiotisch, sondern soll auch gegen Erkältungen, Gicht und Arthritis helfen.
  • Käse: Leider zählen nicht alle Käsesorten zu den probiotischen Lebensmitteln. Jedoch lässt sich generell sagen - je älter der Käse, desto höher ist die Anzahl an enthaltenen probiotischen Bakterien. Gute Probiotikaquellen sind Parmesan, Cheddar, Gruyere, Gouda und Mozzarella. Hier musst du wiederum darauf achten, dass pasteurisierte Käsesorten durch das Erhitzen keine lebenden probiotischen Bakterien enthalten.
  • Tempeh: Tempeh wird meist aus eingelegten und fermentierten Sojabohnen oder Körnern hergestellt. Ähnlich wie Tofu hat er eine fleischartige Konsistenz, ist zudem geschmacks- und geruchslos. Durch die Fermentation bilden sich wiederum viele Milchsäurebakterien. Dadurch ist Tempeh gerade für Veganer und Vegetarier eine sehr gute Quelle für Probiotika.
  • Kimchi: Kimchi ist ein koreanisches Nationalgericht, welches aus fermentiertem Chinakohl hergestellt wird. Der Kohl wird während der Fermentation mit Knoblauch, Ingwer, Chiliflocken und Fischsauce angereichert und bekommt dadurch seine typische rötliche Farbe. Kimchi gilt als eines der gesündesten Lebensmittel der Welt! Denn neben den Milchsäurebakterien enthält das Gericht viele Ballaststoffe, Proteine, sowie Vitamin A, B und C.

Quellen:
https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/probiotische-lebensmittel
https://www.myself.de/leben/ernaehrung/galerie-probiotika/

9. Nebenwirkungen

Generell wird meist nur von äußerst positiven Effekten gesprochen, die durch Probiotika hervorgerufen werden. Probiotika haben positive Auswirkungen auf die Darmgesundheit, das Verdauungssystem, das Herz-Kreislaufsystem, die Psyche und noch viel mehr. Aber gibt es denn auch Nebenwirkungen, die durch die Einnahme auftreten können?
Grundlegend muss hier eine Sache festgehalten werden. Es gibt eine Menge unterschiedlicher probiotischer Produkte auf dem Markt, welche sich in ihrer Zusammensetzung aus unterschiedlichsten Bakterienstämmen und Inhaltsstoffen unterscheiden. Durch die individuelle Konzeption der Produkte können ganz unterschiedliche Wirkungen und Eigenschaften hervortreten, daher ist eine Pauschalisierung von Probiotika und deren Nebenwirkungen letztendlich schwierig. Außerdem kommt es zusätzlich auf den Gesundheitszustand des Menschen an, der das Präparat zu sich nimmt.

Die häufigsten durch Probiotika hervorgerufenen Nebenwirkungen sind Blähungen und/oder Durchfall oder Verstopfung. Hierbei kann es sich jedoch auch um eine sogenannte “Erstverschlimmerung” (siehe unten) handeln. Verschwinden die Beschwerden jedoch nach wenigen Tagen oder Wochen nicht, sollte die Einnahme wieder beendet werden. Letztendlich ist eine Erstverschlimmerung jedoch ein gutes Zeichen, da dies bedeutet, dass die zugeführten Bakterienstämme im Darm ankommen sind und dort für Veränderungen sorgen. Die Erstverschlimmerung sollte generell nicht länger als zwei Wochen andauern. Zeigt sich nach dieser Zeit immer noch keine eindeutige positive Veränderung, kann es sich um eine Probiotika Unverträglichkeit handeln.
Bei übermäßigem Konsum (also in viel zu großen Mengen) können auch Fehlbesiedlungen des Darms oder sogar Verwirrtheitszuständen resultieren. Studien zeigten, dass Personen, die viele verschiedene Probiotikapräparate gleichzeitig einnahmen, mit der Zeit kognitive Probleme bekamen. Außerdem kann eine Überdosierung über einen längeren Zeitraum dazu führen, dass sich Bakterienkulturen auch im Dünndarm ansiedeln. Die Kolonisation im Dünndarm hat zur Folge, dass Wasserstoff und Methan entsteht, was wiederum Blähungen und Bauchschmerzen hervorrufen kann. Dass die Fehlbesiedelung des Dünndarms letztendlich für die Beschwerden der Personen verantwortlich waren, zeigte sich, als die Betroffenen die Einnahme der Probiotika eingestellt haben und mit Antibiotika behandelt wurden, denn bei 70% besserten sich die gastrointestinalen Symptome und bei 85% verschwanden die Verwirrtheitszustände komplett.

Prinzipiell gilt:
  • Erstverschlimmerung: Anfängliche Symptome wie Blähungen, Flatulenzen, Durchfall oder Verstopfung können ein Hinweis darauf sein, dass die Probiotika wirken und Veränderungen in deinem Verdauungstrakt hervorrufen. Das bedeutet langfristig - es wird bergauf gehen!
  • Unverträglichkeit: Wenn Symptome wie Blähungen und/oder Durchfall oder Verstopfung nach ca. zwei Wochen nicht verschwinden, handelt es sich nicht um eine Erstverschlimmerung, sondern gegebenenfalls um eine Unverträglichkeit. Die Einnahme sollte dann ein- oder umgestellt werden.
  • Kombination verschiedener Präparate: Gerade die Einnahme von verschiedenen Präparaten gleichzeitig sollte vermieden werden, außer sie wurde von einem Arzt oder Apotheker bewusst angeordnet.

Quellen:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2018-08/darmbesiedlung-probiotika-haben-nebenwirkungen/
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/probiotika/probiotika-und-ihre-nebenwirkungen-810802

10. Schluss

In diesem Journalbeitrag haben wir dir alle wichtigen Informationen zum Aufbau des Darms, deinem ganz individuellen und einzigartigen Mikrobiom und der Darmflora zusammengetragen, damit du alle Hintergründe zu unseren Produkten genau verstehen kannst.
Zudem hast du genauer erfahren, was Pro- und Präbiotika sind, welche Bestandteile unsere Dailybacs sonst noch enthalten und welche Gründe für eine Einnahme sprechen. Wir haben dir kritisch aufgelistet, welche Einnahmeformen von Probiotika es gibt, um dir die passende Auswahl zu vereinfachen. Damit es dir leichter fällt zu verstehen, wie genau die einzelnen Bakterien in deinem Darm funktionieren und wofür die kleinen Helferlein zuständig sind, haben wir dir die drei Wichtigsten kurz erklärt.
Du warst dir bis jetzt noch nicht so ganz sicher, ob die Einnahme von Probiotika für dich das Richtige ist und wann man Probiotika überhaupt zu sich nehmen sollte? Dann hoffen wir, dass wir auch diese Frage in unserem Journaleintrag klären konnten.
Wir haben zum Einen aufgezeigt, was deinem Darm schadet - verarbeitete Lebensmittel, Nikotin, Stress etc. - aber auch, mit welchen Lebensmitteln du dein Mikrobiom unterstützen und deine allgemeine Gesundheit fördern kannst.
Wir hoffen sehr, dass wir viele deiner Fragen klären konnten und du jetzt den vollen Durchblick zum Thema Darmgesundheit und Probiotika hast. Falls du doch noch Fragen hast, oder es Themen gibt, die dir immer noch nicht detailliert genug erläutert wurden, kannst du uns gerne über info@mybacs.com kontaktieren. Wir werden auch hier unser Bestes geben, alle deine Fragen zu klären!

 

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