6 TIPPS UM GUT INS NEUE JAHR ZU STARTEN (Teil 1)

Healthy Guide Darmgesundheit

1. GOOD NIGHT SLEEP

Wir kennen es alle zu gut... durch den ganzen Alltagsstress und den Versuch Arbeit, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bringen, vergessen wir oft (genug) zu schlafen. Wie wichtig Schlaf und vor allem wie wichtig es ist mindestens 7-9 Stunden pro Tag zu schlafen (Quelle: National Sleep Foundation), wurde in mehr als nur einer Studie bewiesen. Natürlich variieren die Ergebnisse von Person zu Person, sowie von Alter zu Alter.

Warum müssen wir überhaupt schlafen?

Während des Schlafes werden Psyche & Körper entlastet. Schlaf ist ein Grundbedürfnis und unverzichtbar. Laut planet-wissen.de ist die Zirbeldrüse im Gehirn dafür zuständig, dem Körper mittels Melatoninausschüttung zu signalisieren, dass wir eine Pause brauchen. Am wichtigsten sind die REM-und Tiefschlafphase. REM steht für Rapid-Eye-Movement, während welcher unser Gehirn auf Hochtouren arbeitet und wir träumen. Viele Schlafforscher gehen davon aus, dass in der REM-Phase vor allem emotionale Sinneseindrücke, aber auch Informationen, verarbeitet werden. Die Tiefschlafphase ist auch die Phase der tiefsten körperlichen Entspannung. Die Welt berichtet davon, dass zu wenig Schlaf die Leistungsfähigkeit sowie die Aufmerksamkeit und die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen massiv beeinträchtigen kann. Generell kann Schlafentzug zu einem höheren Risiko für Adipositas, Diabetes Typ 2 und einer erhöhten Sterblichkeit führen. Schon nach 24 Stunden ohne Schlaf können schizophren-artige Symptome hervorgerufen werden, haben Wissenschaftler der Universität Bonn und des King’s College London herausgefunden. Aber auch zu viel Schlaf kann Gesundheitsrisiken mit sich führen.

Was nun???

Am besten hört man immer auf seinen eigenen Körper und die Signale, die er sendet. Eine Routine hilft oft dabei, einen guten Rhythmus zu finden. Herzschlag, Atmung sowie Verdauung: Diese und die meisten anderen Vorgänge in unserem Körper folgen einem natürlichen Rhythmus. Er wird von unserer inneren Uhr gesteuert. Sie unterliegt im Wesentlichen dem Wechsel von Tag und Nacht – und damit Helligkeit und Dunkelheit. Die Chronobiologie, die Erforschung unserer zeitlichen Abläufe, nennt dies den circadianen Rhythmus. Gerät dieser aus dem Takt, lassen die Probleme nicht lange auf sich warten. Wo sie sich am schnellsten bemerkbar machen, ist im Verdauungssystem.

 

2. REST

Gezielt gesetzte Pausen sind enorm wichtig für unsere Gesundheit! Jeder hat mit gelegentlichem Stress zu kämpfen, von Terminen auf der Arbeit bis hin zum morgendlichen Pendeln. Aber wenn wir ernsthaften, schwer zu bewältigenden Stress haben, hast du vielleicht bemerkt, dass dein Verdauungssystem aus dem Gleichgewicht geraten ist. Stress wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus und daher ist es wichtig häufiger zu entspannen und in den verschiedenen Momenten gezielte Pausen zu setzen. Aber wann und wie lang sollten Pausen gemacht werden, damit sie sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können und wie sollten diese gestaltet sein? Nicht jede Person benötigt zur gleichen Zeit eine Pause, was für selbstbestimmte Pausen spricht. Um sich in der Pause wirklich erholen zu können, ist es vor allem wichtig, sich mental von der Arbeitsaufgabe zu distanzieren. Aktive Pausen sind bei sitzenden Tätigkeiten zu empfehlen, um den gesamten Körper zuaktivieren. Passive Pausen mittels einer Nahrungsaufnahme bei körperlicher Belastung sorgen für eine Energieversorgung des Körpers und speziell des Gehirns. Bei Arbeitsplätzen mit hoher Bildschirmaktivität ist es auch von Bedeutung, in der Pause eine andere Sehaufgabe zu realisieren, z.B. in die Ferne schauen sorgt für die Entspannung der Augen. Selbst gesetzte Pausen sind vor allem bei Personen mit einem Reizdarm besonders wichtig. So triggert emotionaler Stress bei 60% der Frauen und 40% der Männer mit Reizdarm-Syndrom die Beschwerden. Grund scheint eine erhöhte Ausschüttung von adrenocorticotropem Hormon (ACTH), Corticotropin Releasing Factor (CRF) und
Noradrenalin zu sein. Die Ausschüttung aktiviert wiederum Mastzellen und enterochromaffine Zellen (EC-Zellen) und verändert letztlich die Darmmotilität. Was so viel bedeutet wie, dass die Darmaktivität gestört ist. Sie kann erhöht sein, dann tritt Durchfall auf – oder sie ist erniedrigt. Dann ist Verstopfung die Folge. Hier helfen derzeit nur Stressvermeidung und bewusste Entspannungsübungen/Pausen.

 

3. RESET+RESTART

Es ist der Beginn eines neuen Jahres, und nach ein paar Wochen sind viele von uns bereit, mit unseren Gesundheitszielen wieder auf Kurs zu kommen. Vor allem nach der Schlemmerei. Der Begriff „Entgiftung“ ist dir bestimmt schon mal über den Weg gelaufen. Anfangs werden Toxine freigesetzt und so können einige Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen auftreten. Dies ist völlig normal und oft eine Folge des Rückgangs von Koffein, Zucker und Gluten. Viele denken, dass man sich nur noch von grünem Saft und Luft ernähren darf, um unerwünschte Giftstoffe auszuspülen und das Verdauungssystem auf 0 zu setzen. Dem ist aber nicht so. Am Ende der Woche wirst du eine bessere mentale Klarheit haben, einen Anstieg der Energie und alle Symptome des Ungleichgewichts werden stark verbessert. Damit es dir besser gelingt, helfen dir folgende kleine Regeln:

1. Flüssigmahlzeiten

Feste Mahlzeiten reduzieren durch 1-2-mal Flüssigmahlzeiten. Denn das Verdauungssystem kann flüssige Nahrung leichter Verdauen und braucht dazu weniger Energie. Die übrige Energie kann somit für das Entgiften verwendet werden.

2. Die 12-Stunden-Regel

Wenn wir den ganzen Tag über ständig essen und snacken, bekommt das Verdauungssystem nie eine Pause. Während der Entgiftung ist es am besten, wenn man das Naschen weglässt. Die Mahlzeiten sollen ein gesundes Gleichgewicht zwischen sättigenden Fetten und Proteinen haben. Es ist auch von Vorteil, wenn man darauf achtet, dass man zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten am Morgen nichts isst. Das nennt man auch die 12-Stunden-Regel. Also wenn man um 19 Uhr eine Suppe zu Abend isst, wartet man bis 7 Uhr morgens, bis man einen Smoothie trinkt.

3. Vorbereitung

Am besten schaut man, dass man sich schon in der Woche davor etwas zügelt und auf Alkohol verzichtet. Informiere dich über vitaminhaltige Rezepte die vegan sind und nimm dir Zeit, um alles einzukaufen.

4. Eliminierung

Die Entgiftung ist am effizientesten, wenn der innere und äußere Körper im Einklang arbeiten. Das bedeutet, einfach zu essen, aber auch, dass man schwitzt, tote Haut verliert und regelmäßig auf die Toilette geht.

5. Nachhaltiger Leben

Fülle deinen Einkaufswagen mit nahrhaften Optionen. Brauner und wilder Reis, Linsen, Quinoa, Nüsse, Kokosmilch, Meeresgemüse, Samen, extra native Oliven, Kräuter, Gewürze und sogar rohe Schokolade.

6. Lebensmittel, die man weglassen sollte

An erster Stelle auf der Trefferliste stehen Alkohol und zugesetzter Zucker aus offensichtlichen Gründen, aber man sollte auch Nein sagen zu Kaffee, Milchprodukten, Gluten, Soja, Eiern, "Nachtschatten" (Tomaten, Paprika, Auberginen und weiße Kartoffeln), Fleischwaren, Rapsöl und allen vorgefertigten Salatdressings, Dips und Aufstrichen mit verstecktem Zucker.

7. Probiotika

Prä- und Probiotika die unverzichtbaren Komponenten, um deinen Darm glücklich und dein Immunsystem gesund zu halten. Im Magen-Darm-Trakt gibt es zu jeder Zeit etwa 500 verschiedene Bakterienarten. Wissenschaftler empfehlen ein optimales Gleichgewicht von 85% „guten“ gegenüber 15% „anderen“ Bakterien, um die besten Ergebnisse zu erzielen und Prä- und Probiotika machen die Aufrechterhaltung dieses Niveaus viel erreichbarer.

8. Ruhepause

Unser Körper tut wundersame Dinge, wenn wir schlafen, also stell sicher, dass du genug davon bekommst.

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